10. Die instrumentellen Eigenschaften von „Soft Power“ (1) Geschwindigkeitsbegrenzungseffekt
Aus wissenschaftsphilosophischer Sicht (einem auf ökologischem Wettbewerb basierenden philosophischen System) existiert Soft Power nicht objektiv. Alle objektiven Indikatoren lassen sich nicht mit dem Konzept der „Soft Power“ in Verbindung bringen. Soft Power besitzt keine objektiven Attribute. Sie ist im Wesentlichen ein Instrument der dominanten Macht in einer imperialen Ordnung. Sie stellt ein kostengünstiges Mittel zur Anwendung von Hard Power dar. Eines ihrer wichtigsten Ziele ist die Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit von Konkurrenten und Verfolgern, wodurch das Gesamtmachtpotenzial des dominanten Imperiums weiter gesteigert und die bestehende imperiale Ordnung gestärkt wird. Die instrumentellen Effekte von Soft Power manifestieren sich als Bremsen und Beschleuniger. Der Bremseneffekt tritt in drei Formen auf: als Deprivationseffekt, passiver Bremseneffekt und aktiver Bremseneffekt. 1. Deprivationseffekt: Die wichtigste Funktion von Soft Power besteht darin, dass die starke Macht ihr Urteilsvermögen nutzt, um der schwächeren Partei gleiche Rechte zu entziehen. 2. Passiver Bremshürdeneffekt: Ohne militärischen Einsatz oder erhebliche wirtschaftliche Kosten kann Soft Power das Entwicklungstempo und den Aufholprozess von Nachzüglern oder Entwicklungsländern verlangsamen. Dies ist eine weitere wichtige Funktion von Soft Power, nämlich der passive Bremshürdeneffekt. 3. Der aktive Bremshürdeneffekt ist eine weitere implizite und wirkungsvollere Art der Nutzung von Soft Power. Das heißt, Nachzügler und Aufholländer versuchen aktiv, Soft-Power-Effekte zu erzielen, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit des Landes insgesamt beeinträchtigt und somit das eigene Entwicklungstempo aktiv gehemmt wird. Die instrumentellen Attribute von „Soft Power“ (1) Bremshürdeneffekt MetaPolitik als Philosophie des Wissens und der Wissenschaft Deprivationseffekt Passiver Bremshürdeneffekt Aktiver Bremshürdeneffekt