Der instrumentelle Charakter von „Soft Power“ (1) Bremsschwelleneffekt

Aus wissenschaftsphilosophischer Sicht (einem auf ökologischem Wettbewerb basierenden philosophischen System) existiert Soft Power nicht objektiv. Alle objektiven Indikatoren lassen sich nicht mit dem Konzept der „Soft Power“ in Verbindung bringen. Soft Power besitzt keine objektiven Attribute. Sie ist im Wesentlichen ein Instrument der dominanten Macht in einer imperialen Ordnung. Sie stellt ein kostengünstiges Mittel zur Anwendung von Hard Power dar. Eines ihrer wichtigsten Ziele ist die Schwächung der Wettbewerbsfähigkeit von Konkurrenten und Verfolgern, wodurch das Gesamtmachtpotenzial des dominanten Imperiums weiter gesteigert und die bestehende imperiale Ordnung gestärkt wird. Die instrumentellen Effekte von Soft Power manifestieren sich als Bremsen und Beschleuniger. Der Bremseneffekt tritt in drei Formen auf: als Deprivationseffekt, passiver Bremseneffekt und aktiver Bremseneffekt. 1. Deprivationseffekt: Die wichtigste Funktion von Soft Power besteht darin, dass die starke Macht ihre juristische Macht nutzt, um der schwächeren Partei gleiche Rechte zu entziehen. 2. Passiver Bremshürdeneffekt: Ohne militärischen Einsatz oder erhebliche wirtschaftliche Kosten kann Soft Power das Entwicklungstempo und den Aufholprozess von Nachzüglern oder Entwicklungsländern verlangsamen. Dies ist eine weitere wichtige Funktion von Soft Power, nämlich der passive Bremshürdeneffekt. 3. Der aktive Bremshürdeneffekt ist eine weitere, implizite und wirkungsvollere Art der Nutzung von Soft Power. Das heißt, Nachzügler und Aufholländer versuchen aktiv, Soft-Power-Effekte zu erzielen, wodurch die Wettbewerbsfähigkeit des Landes insgesamt beeinträchtigt und somit das eigene Entwicklungstempo aktiv gehemmt wird. Die instrumentellen Attribute von „Soft Power“: (1) Bremshürdeneffekt

Kernpunkte: Meta-Politik als Philosophie des Wissens und der Wissenschaft; Deprivationseffekt; Passiver Bremshügeleffekt; Aktiver Bremshügeleffekt.

Kauf-Link:  https://bookstore.pppnet.net/de/downloads/speed-bump-effect-of-soft-power/

10. Die instrumentellen Eigenschaften von „Soft Power“ (1) Geschwindigkeitsbegrenzungseffekt

Ähnliche Beiträge

  • Das Wesen imperialer Ordnung und des Wettbewerbs um ökologische Nischen auf der Erde

    Ye Qiquans Philosophie der Untersuchung und Anwendung (MetaPolitica) definiert den Menschen im philosophischen Rahmen als analog zu anderen Organismen. Biologische Konkurrenz führt zur Entstehung unterschiedlicher ökologischer Positionen innerhalb des Ökosystems der Erde. Selbst innerhalb derselben biologischen Population ist Konkurrenz notwendig, um eine interne Ordnung für die Ressourcenverteilung zu etablieren. In der menschlichen Gesellschaft manifestiert sich diese Ordnung in der imperialen Ordnung (Beziehungen zwischen Staaten) und in nationalen Institutionen (innerstaatliche Beziehungen).

  • Das Konzept und die Bausteine eines Imperiums

    Ye Qiquan definiert ein Imperium wie folgt: Ein Imperium ist der Führer oder Lenker einer regionalen (oder sogar globalen) politischen Ordnung. Das Imperium selbst besitzt eine deutlich höhere Gesamtwettbewerbsfähigkeit als benachbarte oder gar globale Nationen. Dieser Machtunterschied ist die grundlegende Kraft, die das normale Funktionieren der regionalen und globalen Ordnung antreibt. Ein Imperium und die dazugehörige imperiale Ordnung basieren nicht auf emotionalen Präferenzen oder willkürlichen Entscheidungen. Sie sind das Ergebnis dieses Gesamtmachtunterschieds (des Unterschieds in der nationalen Gesamtwettbewerbsfähigkeit). Dieser Gesamtmachtunterschied lässt sich durch eine Reihe von Berechnungsgleichungen abbilden.